Lily-Braun-Gymnasium
 
 
Gegründet 1862 in Berlin-Spandau
 
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Reiseberichte

Chinaaustausch 2016


Im Mai ging es für 13 Schülern und Schülerinnen in Begleitung von Frau Liu und Herrn Hüpping nach Peking - zwei Monate später kamen die Austauschpartner dann an die Lily. Lesen Sie hier einige Reiseberichte.

Eine Bilderstrecke finden Sie weiter unten.





China-Austausch 2016 Berlin-Peking 13.05. – 25.05.

Vom 13. bis zum 25.5.2016 fand die zweiteilige Chinareise von 13 Schülern und Schülerinnen sowie von zwei Lehrern statt. Hierbei befanden wir uns vom 13.5. bis zum 18.5. in der Hauptstadt der Provinz Xi'an. Dort verbrachten wir vier Nächte. Die folgenden sieben Tage waren wir in Peking, der Hauptstadt der Volksrepublik. In Peking, auch Bei'jing genannt, wurde der Schüleraustausch zwischen dem Lily-Braun-Gymnasium und der 19. High School von Beijing getätigt. Neben dem Erkundigen der Sehenswürdigkeiten durch Tagestouren in und außerhalb der Städte war der Fokus vor allem auf den Austausch gerichtet. Dabei sollte uns mittels der Unterbringung unserer Schülerinnen und Schülern in Gastfamilien sowohl das schulische als auch das soziale Leben der Austauschfamilie näher gebracht werden. Sowohl die Schülerinnen und Schüler als auch die Lehrer haben sich durch die viele Zeit miteinander besser kennengelernt.
(Nikola Nedeljkovic, 10 B / Mohammed Shah, 10 B)

13. Mai 2016
Um 18 Uhr haben wir uns am Flughafen Berlin-Tegel getroffen. Als wir eingecheckt haben und auch durch die Sicherheitskontrollen gegangen sind, haben wir darauf gewartet, dass wir ins Flugzeug können. 30 Minuten nach der eigentlichen Boarding-Time durften wir endlich ins Flugzeug. Wir dachten, dass wir nun sofort losfliegen, jedoch mussten wir noch eineinhalb Stunden warten, da es ein Problem am Flugzeug gab, welches behoben werden musste. Um 21:15 Uhr deutscher Zeit sind wir endlich losgeflogen. Als wir im Flugzeug etwas zu trinken bekommen haben, dachten wir, dass wir kühles Wasser bekommen, welches eine schöne Erfrischung gewesen wäre, jedoch bekamen wir warmes Wasser, weil das in China so üblich ist. Außerdem bekamen wir vor jeder Mahlzeit ein heißes Tuch, um uns damit zu erfrischen und unsere Hände zu reinigen.
(Nikita Behrendt, 10 S)

14. Mai 2016
Als wir am Samstag, 14.5.2016 um 12.20 Uhr, am Flughafen in Peking angekommen sind, dies allerdings mit zwei Stunden Verspätung, musste der Flug von Peking nach Xian umgebucht werden, da dieser Flug zu früh gestartet ist und wir noch nicht eingecheckt hatten. Somit haben wir diesen Flug nicht bekommen. Nach großem Hin und Her hatten wir auch schon einen neuen Flug nach Xi´an. Frau Liu und Herr Hüpping haben dieses Problem schnell lösen können. Allerdings mussten wir noch ungefähr vier Stunden warten und haben so unsere zeit am Flughafen verbracht - wenn auch mit viel Spaß. Wir saßen in einem Café, haben grünen Tee getrunken und uns ein wenig am Flughafen umgeschaut und amüsiert. Nach langer Wartezeit ging das Abenteuer aber auch schon wieder los. Während des Fluges gab es ein paar Turbulenzen und sind dann aber nach 3 Stunden Flug in Xi´an heil angekommen. Am Flughafen von Xi´an wurden wir von einer Reisebegleiterin in ein Restaurant geführt, wo wir alle hungrig chinesische Spezialitäten essen konnten. Auf den runden Tischen wurden verschiedene Speisen serviert. Anschließend waren wir alle satt und wurden mit dem Reisebus zum Hotel gefahren. Im Bus haben wir noch einige Informationen über China allgemein und die Stadt Xi´an erhalten. Nach einem langen Abenteuer sind wir endlich im Hotel angekommen und haben auch gleich unsere Hotelzimmer zugeteilt bekommen. Nun sind wir alle gespannt, was uns in den folgenden Tagen noch erwarten wird.
(Celine Beier, 10 B)

15. Mai 2016
An dem 15.05, einem Sonntag, hatten wir es sehr sonnig in Xi An. Mit geschätzten 30°C haben wir uns morgens um 9 Uhr mit dem Reisebus auf den Weg zur Terrakotta-Armee gemacht. Während der 40-minütigen Busfahrt wurden wir alle dank der von uns laut abgespielten Musik recht schnell wach. Dass wir während der Busfahrten unsere Musik per Bluetooth Lautsprecher anmachen, war nun schon längst Standard. Vor Ort gab es dann ein riesen Gelände, auf welchem die drei verschiedenen Gebäude waren. Dort konnte man sich die Terrakotta-Armee anschauen. Es war echt beeindruckend, als wir zuerst in das „erste Haus“ gegangen sind. Um 12 Uhr gab es dann auch schon das Mittagessen für uns. Wir sind in ein anderes Restaurant auf dem Gelände gegangen. In dem Restaurant hieß es dann, so wie fast in jedem Restaurant, in welchem wir waren mit der Gruppe, Selbstbedienung im Sinne von Buffets. Anschließend sind wir dann in das dritte Haus gegangen. Zu diesem Zeitpunkt war es dann 12:30 Uhr. Zuletzt sind wir in das zweite Haus gegangen. Dort wurde ein Gruppenfoto angeboten. Im Hintergrund, bzw. mit im Bild war eine 3D Darstellung der Terrakotta-Armee. Um 13:20 Uhr haben wir uns dann wieder auf den Weg zum Reisebus gemacht. Wie üblich haben wir während der Fahrt die Musik aufgedreht. Kurz vor 15 Uhr waren wir dann auch wieder in der Innenstadt von Xi An, dort sind wir noch zur „Großen Wildgans Pagode“ gefahren. Wir hatten in dieser Pagode eine Stunde Zeit, um uns in Gruppen mit mindestens dreo Personen umzuschauen, damit wir dann ab 16:15 Uhr wieder zurück zum Hotel fahren konnten. Den restlichen Abend hatten wir dann für uns. Wir durften uns frei in der Stadt bewegen, Voraussetzung dafür jedoch war, dass wir mindestens zu dritt herumlaufen. Wir haben dann beschlossen, dass wir in einer kleinen Gruppe in das gegenüber liegende Einkaufszentrum gehen und uns dort etwas umschauen und auch eventuell was kaufen. Gegen 18 Uhr haben wir uns erneut an einem vereinbarten Treffpunkt getroffen, um zu besprechen wer nun was und vor allem wo essen will. Es war zwar ein siebenstöckiges Gebäude, jedoch gab es nicht viele Essensmöglichkeiten, die uns auch zugesagt haben, sodass wir uns nach 20-minütiger Besprechung dann endlich einigen konnten; ein paar sind zu Pizza Hut und die anderen zu KFC. Gegen 20:30 Uhr haben wir uns im Hotel auf einen Stadtbummel geeinigt. Wir sind also zu elft in der Stadt herum gelaufen und hatten unseren Spaß. Um 22:00 Uhr waren wir dann auch im Hotel angekommen. Wir sind einmal um den großen Block gelaufen, wohlgemerkt ohne uns zu verirren. Den Abend haben wir dann auch langsam in unseren Hotelzimmern ausklingen lassen. (Ricardo Dumsch, 10 B)

16.Mai 2016 (Diala El-Nasser, 10 C)

17. Mai 2016
Der Tag begann mit dem Auschecken um 9:00 Uhr aus unserem schönen Hotel in Xi´an. Daraufhin sind wir ins Bei Lin Museum gefahren und verweilten dort anderthalbstunden. Nachdem wir uns dort die beeindruckenden Skulpturen und Schriftstücke angesehen haben, sind wir weiter zur berühmten Stadtmauer von Xi´an. Oben angekommen hatten wir eine fabelhafte Aussicht auf die Stadt und haben viele Fotos geschossen. Die Mauer ist so breit und groß, dass man sich dort sogar Fahrräder ausleihen konnte. Zudem war es sehr beeindruckend, dass die Mauer in einem sehr guten Zustand war und wir trotz stetigen Laufens in dieser Zeit nicht mal ansatzweise die volle Länge der Mauer erkunden konnten, da sie eine atemberaubende Größe besitzt. Eine Stunde später haben wir dann der Mauer den Rücken zugekehrt und hatten eine Stunde Freizeit, in der wir uns in Gruppen frei bewegen durften. Wir sind hierbei durch kleine Gassen der Innenstadt gelaufen und auf viele kleine Läden und Souvenirshops gestoßen. Im Anschluss daran sind wir zu einem großen Park gefahren, welcher für uns einen großen See, viel Natur sowie einige Spielplätze bereithielt. Nach nicht allzu langer Zeit haben wir dann gemeinsam beschlossen, es den Lehrern gleich zu tun und auch eine Bootsfahrt zu machen, bei der wir sehr viel Spaß hatten. Hiernach sind wir im Park umhergelaufen und haben das gute Wetter sowie die Gemeinschaft der Gruppe genossen. In Folge dessen sind wir auf einen Spielplatz getroffen, welcher Fitnessgeräte, Tischtennisplatten und diverse andere Dinge zur Verfügung stellte. Insgesamt kann ich zu dem Park sagen, dass ich sehr überrascht war, einen Park dieser Größe mitten in der Innenstadt von einer Millionenstadt zu finden, welcher dann auch noch so gut gepflegt war. Als wir dann über zwei Stunden im besagten Park verbracht hatten, begaben wir uns wieder zum Ausgang und machten uns auf den Weg zum Bahnhof, denn unsere große Zugfahrt stand an diesem Tag bevor. Am Bahnhof angekommen mussten wir dann leider zwei Stunden auf die Abfahrt warten, doch die Zeit verging schnell, da man entweder ein Buch gelesen oder mit den anderen geredet bzw. herumgealbert hat. Wir konnten uns also nicht beschweren, da wir eine Menge Spaß hatten. Als es dann um 19:21 Uhr losging, hatten wir uns schon alle in Zimmer mit jeweils vier Betten verteilt, in denen wir übernachtet und gewartet haben, bis wir dann am nächsten Morgen in Beijing ankamen. Als Zusammenfassung für den Tag kann man meiner Meinung nach sagen, dass der Naturpark den Höhepunkt des Tages neben der Stadtmauer bildete.
(Ludger Engel, 10 B)

18. Mai 2016 (Amelie Großgebauer, 10 B)

19. Mai 2016 (David Kroeger, 10 C)

20. Mai 2016
Die Chinesische oder Große Mauer (chinesisch Changcheng) ist ein Mauerwerk, das sich über mehr als 21.000 km Länge erstreckt. Es entstand ab dem 7. Jahrhundert v. Chr., als größtenteils einfache Lehmmauer, ist jedoch vor allem für die etwa 8.000 km lange steinerne Mauer bekannt, die während der Ming-Dynastie entstand. Sie diente dem Schutze Chinas vor den nördlich gelegenen Nomadenvölkern, wie den Mongolen, die, trotz der Mauer, in China eindrangen und es knapp 100 Jahre lang regierten. Die Mauer ist heutzutage überwiegend an den touristisch attraktiven Orten restauriert, die Restauration wird allerdings stetig weitergeführt. Seit 1987 ist die Chinesische Mauer ein UNESCO-Weltkulturerbe. Am 20. Mai trafen wir uns, wie immer, um acht Uhr im Konferenzraum. Wir sollten die Mauer zusammen mit den internationalen Schülern, die in der No.19 Beijing-High-School über mehrere Jahre lernen und leben, besuchen. Als wir in den Reisebus einstiegen, saßen sie bereits drinnen. Während der Fahrt hörten wir, wie immer, Musik. Etwa zwei Stunden nachdem wir losgefahren waren, kamen wir an einem Informationszentrum über die Große Mauer an. Von dort aus liefen wir zu einem Bus, der uns zu einer Seilbahn fuhr. Nach wenigen Minuten Fahrzeit waren wir auf der Mauer. Auf der Mauer liefen wir etwa drei Stunden lang in kleinen Gruppen herum. Auch wenn es sehr warm und der Himmel nahezu wolkenfrei war, waren die Berge von Nebel verdeckt. Von dort aus sah man über die Hänge des Yan-Gebirges, auf dessen Bergrücken sich die Chinesische Mauer bis in die scheinbare Unendlichkeit entlangschlängelte. Anders, als man erwartet hätte, war die Mauer ziemlich leer. Das lag daran, dass wir an keinem der großen Punkte für Touristen waren, sondern an einem etwas kleineren, namens Mutianyu. Nach etwa eineinhalb Stunden waren wir auf dem höchsten begehbaren Punkt des dortigen Mauerabschnitts. Gegen 14 Uhr waren wir wieder zurück an unserem Reisebus. Nach weiteren zwei Stunden Fahrt gelangten wir zurück an die Schule, wo wir mit den Internationalen FIFA auf der Playstation und Tischtennis (nicht an einer Konsole) gespielt haben. Ab 17 Uhr wurden wir alle nach und nach von unseren Austauschschülern abgeholt und fuhren zurück in unsere Familien. (Nikolai Kuckla, 10 C)

21. Mai 2016 (Cagla Kutluer, 10 C)

22. Mai 2016 (Julian Mainz, 10 C)

23. Mai 2016 (Nikola Nedeljkovic, 10 B)

24. Mai 2016 (Melissa Schöttler, 10 S)

25. Mai (Mohammed Shah, 10 B)

Gegenbesuch in Berlin
Wir haben vom 13.7. bis 20.7.2016 den Gegenbesuch bekommen, nur ein paar Wochen nach unserer Reise nach China. Es war die letzte Woche vor den Sommerferien. Alle Klassenarbeiten waren schon geschrieben, weshalb es sehr entspannt war. Wir haben den Gästen viel von Berlin gezeigt und sie waren begeistert.
(Fachschaft Chinesisch)


Flughafen Beijing


Terrakotta-Armee


Stelenwald Museum


Stadtmauer Xi'an


Kalligrafie-Unterricht


Platz des Himmlischen Friedens


Fußball Freundschaftsspiel


Auf der chinesischen Mauer


Das bekannteste chinesische Bauwerk


Ausflug mit den Familien


Himmelstempel


Sightseeing bei bestem Wetter


Sommerpalast


Ein Ständchen für die Gastgeber


Herumalbern beim Gruppenfoto


Auf Wiedersehen, Peking


Gegenbesuch in Berlin


Die Gruppe auf dem Schulhof unserer Schule
 



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